InterContinental Life: Silvester 2009

Berchtesgaden

Silvester im InterContinental Berchtesgaden Resort

Erleben Sie die den Jahreswechsel im Restaurant 3’60°. Die diesjährige Silvesterfeier steht unter dem Motto "Route 66". Lassen Sie sich dabei von den Köstlichkeiten der amerikanischen Regionalküche am Silvesterbüffet verwöhnen. Das Büffet reicht von Main-Lobster, Scallops, Crab-Cakes, Alaska wild Salamon bis hin zum Angus-Beef aus dem Mittleren Westen.

31. Dezember 2009
Restaurant 3’60°

Berchtesgaden ab 1.466,– Euro / 6 Übernachtungen

Der unvergleichliche Blick auf die verschneiten Täler und majestätischen Gipfel des Berchtesgadener Landes bildet die perfekte Kulisse für einen Jahreswechsel voller Genüsse.

Silvester-Package „Beschwingt ins Neue Jahr“:
- Sechs Übernachtungen
- Tägliches Frühstücksbüfett im Restaurant 3’60°
- Kostenlose STAY HEALTHY MINIBAR im Zimmer
- Nutzung des preisgekrönten THE MOUNTAIN SPA
- Champagner-Empfang vor dem Dinner
- Silvesterbüfett im Restaurant 3’60°
- Silvestergeschenk
- Katerbrunch im Restaurant 3’60° am Neujahrsmorgen

1.466,– Euro pro Person im Standard Deluxe Doppelzimmer

Dieses Angebot gilt auf Anfrage, nach Verfügbarkeit und Bestätigung des Hotels.

Weitere Silvesterangebote aus Berchtesgaden

InterContinental Berchtesgaden Resort, Tel.: +49 (0)8652 97 55 52 41
www.berchtesgaden.intercontinental.com

 

Feuerbälle in der Nacht

Im Berchtesgadener Land wird das neue Jahr auf einmalige Weise begrüßt:
Die Schützen rücken aus.

Wenn im Berchtesgadener Land an Silvester die mitternächtliche Stunde naht, bewaffnen sich die Herren und ziehen los. Ihre Absichten sind durch und durch friedlich – aber dennoch wird geschossen. Zur Begrüßung des neuen Jahres feuern die Brauchtumsschützen aus schweren Handwaffen eine Salve nach der nächsten. Im gesamten Talkessel hallen die dumpfen Schüsse wider – ein fast mystisches Ritual zwischen den hohen, schneebedeckten Berggipfeln.

Die Wurzeln des Böllerschießens im Berchtesgadener Land liegen im heidnischen Brauchtum: In der vor Jahrhunderten noch rauen, unwirtlichen Gegend des Berchtesgadener Landes versuchten die Menschen, die düstere, kalte Jahreszeit mit Kettengerassel und Glockenläuten zu vertreiben und die Natur wieder aufzuwecken.

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts wird im Berchtesgadener Land mit den kurzläufigen, großkalibrigen Handböllern geschossen. Die rund 3.000 Schützen, davon zirka 1.100 aktive Mitglieder, sind in 17 Vereinen organisiert.

Von den Einheimischen werden sie „Weihnachtsschützen“ genannt, denn zum ersten Mal stopfen sie ihre Vorderlader, um das Christkind zu begrüßen. In der Neujahrsnacht, aber auch zu anderen kirchlichen Anlässen, wie Pfingsten und den einzelnen Kirchweihfesten gehören sie unbedingt dazu. Auch bei weltlichen Festen wie der 900-Jahr-Feier in Berchtesgaden, Trachtenjahrtagen, Vereinsjubiläen oder bei den jährlichen Gaufesten des Gauverbandes I. und beim Brautwecken anlässlich einer Bauernhochzeit treten die Schützen an.

In der Neujahrsnacht treffen sich die einzelnen Vereine eine halbe Stunde vor Mitternacht an ihren Plätzen und das immer lauter werdende Schießen beginnt. Nicht nur die Ohren, auch die Augen werden angesprochen: Bei jedem Schuss entfährt den mächtigen Mündungsrohren ein Feuerball. Die 1887 gegründete Schützengesellschaft „Die Oberherzogberger“ schießt um Punkt 0.00 Uhr acht Schüsse aus ihren schweren Kanonen, um das neue Jahr zu begrüßen.

Bei einigen Vereinen ist es an Silvester Brauch, zur Ehrung der jeweiligen Gönner des Vereins „Standerl“ zu schießen: Es werden kleine Gruppen gebildet, die vor den betreffenden Häusern in die Luft feuern und dafür entweder eine kleine Spende oder eine Brotzeit erhalten. Von alters her schießen die Gerer, Stanggasser, Winkler und Bischofswieser vor Neujahr und die Auer nach Neujahr. Das Freudenfeuer der Auer Schützen ist oft noch bis zum Morgengrauen zu hören.

 

 

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