InterContinental Life: Silvester 2009
HUGOS Private Dining Rooms zu Silvester
In unseren Hugos Private Dining Rooms beginnt der Abend mit einem festlichen 4-Gänge-Menü. Für entspannte Unterhaltung sorgt Nova Breeze, ein Quartett, das Sie durch den Abend begleiten wird. Pünktlich um 0.00 Uhr erleben Sie einen der spektakulärsten Plätze, die Berlin in der Silvesternacht bietet. Zur Stärkung für die Party bis in den Morgen servieren wir einen echten Hauptstadtklassiker: unsere Currywurst und eine erlesene Käseauswahl.
31. Dezember 2009, ab 19 Uhr
4-Gänge-Menu, 360,– Euro pro Person,
inklusive korrespondierender Getränke
Abwechslungsreiche Unterhaltungsmusik von der Band Nova Breeze
Berlin ab 150,– Euro
Zu Silvester wird in der Hauptstadt ein facettenreiches „Feier“-werk gezündet – im InterContinental Hotel liegt Ihnen die Berliner Partynacht buchstäblich zu Füßen.
30. Dezember 2009:
Einzelzimmer ab 150,– Euro
Doppelzimmer ab 165,– Euro
31. Dezember 2009 (Mindestaufenthalt 2 Nächte):
Einzelzimmer ab 278,– Euro
Doppelzimmer ab 293,– Euro
01. Januar 2010:
Einzelzimmer ab 158,– Euro
Doppelzimmer ab 173,– Euro
Preis pro Zimmer und Nacht inkl. Frühstück. Der Preis kann je nach Anreisedatum variieren, da er sich nach Angebot und Verfügbarkeit versteht und mit limitierten Kontingenten hinterlegt ist.
Weitere Weihnachts- und Silvesterangebote aus Berlin
InterContinental Berlin Tel.: +49 (0)30 26 02 12 97
www.berlin.intercontinental.com
Das Sommer-Paradies der Königin
In Berlin wird das preußische Kleinod Schloss Schönhausen erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
König Friedrich II. von Preußen mag ja in vielem groß gewesen sein – aber nicht als Ehemann. Er kümmerte sich so gut wie gar nicht um Elisabeth Christine von Braunschweig- Wolfenbüttel-Bevern, mit der er sich 1733 verheiratete. Als er sie zum ersten Mal nach einer sechsjährigen Trennung wiedersah, hatte er nur einen legendär gewordenen Satz für sie übrig: „Madame sind korpulenter geworden.“ Seinen Wohnsitz Sanssouci in Potsdam sah sie erst nach 24 Jahren Ehe zum ersten Mal. Er wiederum besuchte sie niemals in ihrem geliebten Sommer-Wohnsitz Schloss Schönhausen, das 42 Kilometer entfernt von Sanssouci im Berliner Nordosten (heute Berlin-Pankow) liegt. Zu jener Zeit eine kleine Weltreise, im leichten Trab brauchte ein Reiter für diese Strecke mindestens vier Stunden.
Das Schloss hat eine sehr bewegte Geschichte: Königliches Schloss, Offizierskasino der Roten Armee, Amtssitz des ersten DDR-Präsidenten Wilhelm Pieck, Gästehaus der DDR-Regierung (Fidel Castro und Michael Gorbatschow wohnten hier), wichtigster Verhandlungsort der Wiedervereinigungs-Verträge.
Nach vielen Wirren kam das Schloss schließlich in den Besitz der Stiftung „Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg“. Deren Träger sind die Länder Berlin und Brandenburg, dazu der Bund. Unter der Ägide der Stiftung wurde das Schloss aufwändig für nahezu 16 Millionen Euro renoviert. Im Erdgeschoss entstanden Räume der ehemaligen preußischen Königin mit originalen Kaminen, Spiegeln und Möbeln. Im Obergeschoss – der Gegensatz könnte kaum größer sein – sind das Staatsgäste-Appartement der DDR und die Amtsräume Wilhelms Piecks mit ebenfalls originalem Mobiliar zu sehen. In den übrigen Räumen finden Gemälde, Möbel und Kunsthandwerk aus dem Besitz der preußischen Adelsfamilie zu Dohna Platz – diese Sammlung wird von Fachleuten als einmaliges Zeugnis preußischer Adelskultur bezeichnet. Der Festsaal schließlich, das einizig erhaltene Rokoko-Interieur der Hauptstadt, wird ein Ort für Konzerte, Lesungen und festliche Empfänge sein. Im Dezember 2009 öffnet sich das Schloss erstmals in seiner Geschichte dem Publikum.
Das Schloss Schönhausen gehört zu den wenigen Schlössern in Berlin, die den Krieg unbeschadet überstanden haben. Nach aufwändigen Umbau- und Renovierungsarbeiten ist der ehemalige Sommersitz von Königin Elisabeth Christine, Gemahlin Friedrichs des Großen, ab dem 19. Dezember wieder für die Öffentlichkeit zugängig. Schönhausen kann dann als Museumsschloss erstmals wieder von innen besichtigt werden. In den Rokoko-Sälen wird auch die wechselvolle Nachkriegsgeschichte des Schlosses als Präsidentensitz und Gästehaus der DDR gezeigt.