InterContinental Life: Silvester 2009

Das Städel-Museum in Frankfurt zeigt außergewöhnliche Bilder

Silvester im InterContinental Frankfurt

Genießen Sie an Silvester unser 4-Gänge-Galamenü im Restaurant Signatures für 120,– Euro pro Person, inklusive Getränke. Nach dem exquisiten Menü können Sie mit einem Aufschlag von 100,– Euro die Top-of-the-Town-Silvesterparty besuchen, mit Blick auf die Skyline Frankfurts von der 21. Etage des InterContinental. Tanzen Sie zu den Klängen einer Live-Band und genießen Sie den letzten Abend des Jahres bei leckerem Essen und Champagner.

195,– Euro inklusive aller Getränke und Speisen

Frankfurt ab 99,– Euro

Im InterContinental Frankfurt genießen Sie eine perfekte Aussicht auf die Skyline, den Main und die kulturellen Highlights, die das gegenüberliegende Museumsufer in dieser Wintersaison bietet.

23. Dezember 2009 bis 10. Januar 2010:
Einzelzimmer ab 99,– Euro
Doppelzimmer ab 109,– Euro

Preis pro Zimmer und Nacht inkl. Frühstück. Der Preis kann je nach Anreisedatum variieren, da er sich nach Angebot und Verfügbarkeit versteht und mit limitierten Kontingenten hinterlegt ist.


Weitere Weihnachts- und Silvesterangebote aus Frankfurt

InterContinental Frankfurt Tel.: +49 (0)69 26 05 24 01
www.frankfurt.intercontinental.com

 

Mord im Mittelalter

Das Städel-Museum Frankfurt zeigt einen außergewöhnlichen Altar:
Seine Bilder erzählen einen Krimi.

Bei dieser Bluttat wollten die Täter nichts dem Zufall überlassen. Sie hieben ihr Opfer mit Schwertern zu Boden, zückten dann ihre Dolche und erhängten den Leblosen schließlich auch noch. Das geschah am 22. Juli 1386 – so jedenfalls ist es auf einem Altar verewigt, den die Nachfahren des Opfers Jahrzehnte nach der Tat anfertigen ließen. Dieses Opfer war Graf Dietrich von Wernigerode, seinerseits auch kein Lämmchen: „Raub-Graf“ wurde er genannt.

Die Hintergründe der Tat sind immer noch Gegenstand der Geschichtsforschung, denn es stellt sich die Frage, ob der Graf wegen Landfriedensbruchs hingerichtet oder von seinen Widersachern ermordet wurde. Der Fall ist ein mittelalterlicher Krimi: Dietrich von Wernigerode, so heißt es, habe gemeinsam mit seinem Bundesgenossen Bischof Gerhard von Hildesheim anno 1378 die im Harz gelegene Blankenburg überfallen und ausgeplündert. Acht Jahre später taten sich Fürsten und Adelige zu einem Feme-Gericht zusammen und sprachen wegen dieses Überfalls das Todesurteil über den Grafen. Von einem fairen Verfahren nach unseren heutigen Maßstäben konnte dabei keine Rede sein, denn das sogenannte Gericht war nur mit erklärten Feinden des Grafen besetzt.

Jahrzehnte nach der Tat ließen die Grafen von Wernigerode im Angedenken an ihren gemeuchelten Vorfahren einen Altar malen, der ihre Version der Tat und ihrer Hintergründe abbildet. Die Bilder dieses Altars, so sagt es Axel Braun, Pressesprecher des Städel- Museums, offenbaren das Verfahren bei kundiger Betrachtung als „Indizienprozess“ gegen die Täter von damals. Als Leihgabe des Hessischen Landesmuseums ist dieser außergewöhnliche Altar auf der Galerie des Städel-Museums zu sehen – ausgestattet mit Hintergrundinformationen und Deutungshinweisen, die den Betrachtern die Botschaft des Altars entschlüsseln. Ein ganz und gar einmaliges Ausstellungsstück (zu sehen bis März 2010).

PS: Wer wegen des Altars ins Städel geht, sollte gleich da bleiben und sich die sensationelle Botticelli-Ausstellung ansehen!

 

 

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