InterContinental Life: Silvester 2009

Das zweite Händel Festival in der Kammeroper Warschau

Silvester im InterContinental Warschau

Wir laden Sie im Downtown-Restaurant zur großen Silvester-Party ein. Unser Angebot: Welcome Drink, 6-Gänge-Gourmetmenü*, eine Auswahl erlesener Weine, ein Glas Champagner, Kaffee, Tee und Mineralwasser.

*Auszug aus dem Gourmetmenü:
Foie-gras-Würfel mit Baumkuchen, Quitten-Gelee und Portwein-Sorbet, Schaumsuppe von Sylter-Royal-Austern mit Felsenhummer, Capelli-d’Angelo-Pasta mit Perigord-Trüffeln und Schnittlauch-Schaum, Crépinette vom Kalbsfilet mit Kohl-Sauerampfer-Erbsen Demiglace, Soufflé vom St.-Maure-Käse, Aprikosen-Pfeffer Relish und Walnuss-Brioche, Earl Grey Teacake & Honiglikör-Eis.

Nach dem Dinner findet unsere exzeptionelle „Disco“-Party statt. Unser Party-Angebot: Late Night Buffet und eine große Auswahl an Getränken, die nach Verzehr bezahlt werden.

PLN 950 pro Paar (ca. 230,- Euro), PLN 499 für Singles (ca. 120,- Euro)

Warschau ab PLN 550 (130,– Euro) zzgl. 7% MwSt.

Ein Bummel durch die winterliche Altstadt Warschaus ist eine perfekte Einstimmung auf Händels glanzvolle Meisterwerke oder die kulinarischen Kompositionen unseres Silvester-Dinners.

Einzelzimmer ab PLN 550 (130,– Euro) zzgl. 7% MwSt.
Doppelzimmer ab PLN 550 (130,– Euro) zzgl. 7% MwSt.

31. Dezember 2009 inklusive Silvester-Dinner und -Party (siehe Angebot oben):
Einzelzimmer ab PLN 789 (189,– Euro) zzgl. 7% MwSt.
Doppelzimmer ab PLN 1249 (297,– Euro) zzgl. 7% MwSt.

Preis pro Zimmer und Nacht inkl. Frühstück.
Der Preis kann je nach Anreisedatum variieren, da er sich nach Angebot und Verfügbarkeit versteht und mit limitierten Kontingenten hinterlegt ist.

InterContinental Warschau, Tel.: +48 (0)22 32 88 88 8
www.warschau.intercontinental.com

 

Hallejluja!

Die Kammeroper Warschau veranstaltet Ihr zweites Händel-Festival – eine bemerkenswerte Gala der barocken Musik.

Während sich sein Landsmann und Musikerkollege Johann Sebastian Bach daheim in Deutschland mit ignoranten Vorgesetzten und ständigem Geldmangel herumschlagen musste, führte Georg Friedrich Händel weit weg in London ein Leben als gefeierter Komponisten-Star und erfolgreicher Geschäftsmann. Seine Einnahmen als Betreiber eines Opernhauses, aus der königlichen Pension und klugen Investments beliefen sich nach neueren Forschungen umgerechnet auf bis zu eine Million Euro pro Jahr. Anders als Bachs Musik, die über Jahrzehnte in Vergessenheit geriet, gehören die Kompositionen Händels seit seinem Tod vor 250 Jahren zum ständigen Repertoire von Chören und Orchestern.

So auch bei der Kammeroper Warschau, wo sich vor wenigen Jahren ein eigenes Barock-Ensemble gründete: „Musicae Antiquae Collegium Varsoviense“. Die Musiker spielen auf Original-Instrumenten und widmen sich der barocken Aufführungspraxis. Im Händel-Jahr 2009 lädt die Kammeroper zu ihrem zweiten Händel-Festival ein. Eröffnet wird das Festival mit zwei Klassikern: der Feuerwerks- und der Wassermusik. Erstere komponierte Händel im Auftrag des englischen Königs George II. Das dazugehörige Feuerwerk verpuffte am Tag der Uraufführung am 27. April 1749 bei Wind und Regen jämmerlich, die Musik hingegen war ein riesiger Erfolg. Die Wassermusik entstand 30 Jahre vorher. Während sich König George I. die Themse auf und ab rudern ließ, folgte ihm ein Orchesterboot, auf dem die Musiker Händels Suiten zum Besten gaben. Der König war so angetan, dass er mehrere Wiederholungen befahl – was seinen Ruderern weniger gefallen haben dürfte.

Zum krönenden Abschluss führen „Musicae Antiquae Collegium Varsoviense“ und der Chor der Kammeroper das Oratorium „Messias“ auf. Händel schrieb dieses Werk, das allein gereicht hätte, um ihn unsterblich zu machen, anno 1741 in nur 24 Tagen. Im heimischen London bekam er übrigens deswegen Ärger, denn die Aufführung fand im Covent Garden Theatre statt. Bibelworte in einem profanen Theater? Blasphemie! Doch die Musik war stärker als ihre Kritiker. Zumal es König George II. beim berühmten „Halleluja“, am Ende des zweiten Teils, nicht mehr auf dem Stuhl hielt. Er sprang begeistert auf – und begründete damit der Legende nach die Tradition, dass sich in vielen Ländern heute noch das gesamte Publikum an dieser Stelle erhebt. Halleluja!

 

 

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