Diskobols

Goodbye Di-Mi-Do!

Egal ob D-Mark oder Euro – Frankfurt ist und bleibt das Synonym für Geld. Das ist das Markenzeichen der Stadt und ihr Problem zugleich. Denn die einzigen Frankfurter Dramen, über die zurzeit in Deutschland geredet wird, handeln von Aktienkursen, Zinsen oder Bonuszahlungen. Nirgendwo aber ist zu hören, dass diese Stadt so entspannt multikulti ist wie wohl kaum eine andere in Deutschland. Geld ist global, also kommen Menschen aus allen Erdteilen in Frankfurt zusammen.

Doch langsam streift Frankfurt das Image der Money-Metropole ab. Stellt man die Frage, was denn Frankfurt für den Tourismus tut, überrascht die Antwort des Insiders: „Die Stadt hat den Tourismus erst jetzt richtig entdeckt. Bisher war Frankfurt die typische Di-Mi-Do-Stadt. Wenn die Banker am Wochenanfang kommen, pulsiert das Leben, wenn sie wieder fahren, ist es hier sehr ruhig. Das ändert sich langsam.“ Goodbye Di-Mi-Do, Frankfurt entdeckt sich neu. Endlich! In den Gremien der Stadt wachsen jetzt Konzepte und Ideen. Die Finanzkrise hatte etwas Gutes: Frankfurt erkannte, dass es weit, weit mehr zu bieten hat als eine imposante Hochhauskulisse und die Börsenkurse. Von oben, das heißt von der Aussichtsplattform des 127 Meter hohen Garden Towers („Helaba-Turm“), wird die Lebensqualität der Mainstadt offensichtlich: Grün – wohin der Blick auch wandert.

Ein Bild von einem Mann ...

Was denkt der Rest Deutschlands beim Namen Frankfurt? Banken. Mainhattan. Äppelwoi. Flughafen. Aber wer spricht vom Diskobols? Disk… wer?

Er steht, umgeben vom imperialen Rot römischer Kaiserpaläste, weiß glänzend in einer Rotunde. Ein Bild von einem Mann – im wahrsten Sinne des Wortes. Nackt, muskulös, den Diskus in der Hand, seinen Blickt lenkt er in die Richtung, in die seine runde Scheibe demnächst fliegen soll.

Der Diskobols – um das Rätsel nun zu lösen – ist eines der grandiosen Stücke aus der Liebieghaus Skulpturensammlung, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiert. Die imposante Gründerzeit-Villa, direkt am Mainufer gelegen, beherbergt eines jener deutschen
Museen, die auf die absolute „Muss“-liste eines jeden Kulturmenschen gehören. Von der ägyptischen Mumie bis zur mittelalterlichen Madonna bietet das Liebieghaus, begeisternd inszeniert, handverlesene Meisterwerke der Bildhauerkunst.

 

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EZ ab 123,– EUR
DZ ab 143,– EUR

(Preis pro Zimmer und Nacht inkl. Frühstück. Der Preis kann je nach Anreisedatum variieren, da er sich nach Angebot und Verfügbarkeit versteht und mit limitierten Kontingenten hinterlegt ist.)