
Ein halber Fluss für die Kultur: Das Museumsufer
Das Pflichtprogramm für Kulturreisende lässt sich von hier aus praktisch unbegrenzt fortsetzen. Nur rund 200 Meter mainaufwärts präsentiert sich das Städel Museum nicht minder atemberaubend. Beide Museen verbindet die Tatsache, dass ihr Direktor Max Hollein heißt. Mit genialen Ideen und einem legendären Gespür für das Besondere hat Hollein Maßstäbe für die Präsentation von Kunst gesetzt. Eingedenk seiner Verdienste, so scherzen Vorlaute, solle man den benachbarten Holbeinsteg in „Hollein-Steg“ umbenennen. Für alle Auswärtigen: Dieser Steg, eine von zwei Brücken über den Main, die allein Fußgängern vorbehalten sind, führt hinüber in die Altstadt und ist der direkteste Weg zum Museum. Auch für die Gäste des Intercontinental Frankfurt, das mit dem Liebieghaus durch eine exklusive Partnerschaft verbunden ist. Es ist sicher auch Max Hollein zu verdanken, dass das Frankfurter Museumsufer in einem Vergleichstest der Zeitschrift „The economist“ die Berliner Museumsinsel hinter sich ließ. Und zwar „eindeutig“, wie es in einem Pressebericht hieß.
Die Wahrheit: eine Stadt mit Herz
Genug Kultur – auch wenn es noch viel mehr zu entdecken gäbe. In der Hasengasse, hinter einem unscheinbaren Eingang geht es um profaneres. Hier verbirgt sich hier die „Kleinmarkthalle“, darin das Schlaraffenland. Eine Farb-Sinfonie aus Zitronengelb, Kräutergrün, Tomatenrot, Steinpilzbraun, Trüffelschwarz an 150 Ständen. Hier gibt es alles. Wirklich: alles. In früheren Zeiten fuhr eine eigene Straßenbahn zwischen dem Feine-Leute-Westend und der Markthalle, damit das Küchenpersonal hier bequem einkaufen konnte. Als es der damalige Frankfurter Planungsdezernent Edwin Schwarz im Jahr 2005 wagte, den Abriss der in die Jahre gekommenen Halle zu erwägen, kochte die ansonsten eher gemächlich gestimmte Frankfurter Bürgerseele hoch. Jetzt wird die Halle behutsam von Grund auf renoviert – bei laufendem Betrieb. Welchen Beweis braucht es noch, dass die angeblich kalte Money-Metropole in Wahrheit eine Stadt mit Herz ist? Oben, auf der Dachterrasse unter dem Zeltdach, werden Frankfurter „Worscht“ mit Brot und ein Glas Grauburgunder serviert. Langsam dämmert es – draußen, aber auch im übertragenen Sinn des Wortes. Die nächste Hausse kommt, die Baisse geht, der Dax klettert oder fällt – Worscht und Wein bleiben. Money makes the world go round. Aber Frankfurt macht glücklich.Das Botticelli-Package des InterContinental Frankfurt
Das Städel Museum erreichen Sie vom InterContinental Frankfurt bequem zu Fuß innerhalb von drei Gehminuten über den Holbeinsteg. Das Botticelli-Package beinhaltet eine Übernachtung im eleganten Deluxe Studio inklusive Frühstück, den Eintritt zur Botticelli-Ausstellung und eine Flasche Champagner.1 Nacht EUR 129,00 im Einzelzimmer/EUR 154,00 im Doppelzimmer
2 Nächte EUR 225,00 im Einzelzimmer/EUR 267,00 im Doppelzimmer
3 Nächte EUR 321,00 im Einzelzimmer/EUR 380,00 im Doppelzimmer
Die Buchung für das Arrangement ist im InterContinental Frankfurt vom 1. August 2009 bis zum 25. Februar 2010 für die Anreise jeweils freitags bis sonntags möglich. Zimmer sind auf Anfrage und nach Verfügbarkeit buchbar.
Information und Reservierung unter Telefon +49 (0)69 26 05 23 34 oder per E-Mail an frankfurt.reservations@ihg.com.
InterContinental Frankfurt, Tel.: +49 (0)69 26 05 0
www.frankfurt.intercontinental.com